RSG "Teuto" Antrup-Wechte 1922 e. V.
 

Kleine Regelkunde Kunstradsport

Der Kunstradsport ist eine Sportart, die sich, wie auch der Einradsport, durch Harmonie, Ausstrahlung und Teamgeist auszeichnet. Man unterscheidet dabei folgende Disziplinen in den Altersklassen Schüler (bis 14), Junioren (bis 18), Elite (Frauen und Männer):Einer-, Zweier-, Vierer- und Sechser-Kunstrad
Die Fahrfläche muss bei internationalen Wettkämpfen 11m X 14m groß sein.
Alle Übungen im Kunstradsport müssen aus einem international geltenden Reglement ausgewählt werden. Sie müssen für die Kür vorausgewählt werden und beim Kampfgericht auf Wertungsbögen eingereicht werden.
Die Kür selbst läuft nach strengen Vorgaben ab. Betreten der Fahrfläche, Begrüßung des Kampfgerichts durch Knicks oder Verbeugung, Einnahme der Startposition. Durch das Signal “Start” an den Zeitnehmer des Kampfgerichts des Sportlers oder des Kommandogebers der Mannschaft, beginnt die Kür.
Ab jetzt muss binnen 5 Minuten das Programm absolviert werden. Je nach Ausführung werden durch das Kampfgericht wiederum Abwertungen durchgeführt, was schließlich am Ende der Kür zur ausgefahrenen Punktzahl führt.
Je höher die verbleibende Punktzahl, desto besser die Platzierung.


Kleine Regelkunde Einradsport

Der Vierer- und Sechser-Einradsport ist eine Mannschaftssportart und gehört zur Abteilung Kunstradsport. Harmonie, Ästhetik, Aus-strahlung und Teamgeist zeichnet diese Sportart aus.
Wettkämpfe werden auf der Grundlage eines Reglements durchgeführt. Aus diesem Regelbuch stellen die Mannschaften eine individuelle Kür mit 23 Übungen zusammen und präsentieren diese dem Wettkampfrichtern in einer maximalen Fahrzeit von 5 Minuten. Je nach Schwierigkeitsgrad erhält jede Übung eine Wertungsziffer. Aus der Addition der einzelnen Übungen ergibt sich die eingereichte Schwierigkeitspunktzahl. die Mannschaft mit der höchsten Punktzahl geht zuletzt an den Start.
Das Kampfgericht besteht aus einem Obmann, zwei Ansagern und zwei Schreibern. Abwertungen von der Startpunktzahl kann es geben in der Ausführung (z. B. nicht flüssige Fahrweise, schlechte Körperhaltung, Bodenberührugen) und in der Schwierigkeit (z. B. nicht vollständiges Zeigen der Wegstrecke). Je nach Fehlerart betragen die Abwertungen zwischen 0,2 und 2,0 Punkten bzw. 10%, 50% oder 100%.